Standesamt/Kirchliche- und freie Trauung wo ist der Unterschied und welche Vor— und Nachteile hat die jeweilige Trauungsart? Diese Antworten findest du in unserem Blogartikel.

Unterschiedliche Trauungsarten

Standesamtliche Trauung:

Eine standesamtliche Trauung muss immer erfolgen, damit eine Ehe als rechtskräftig angesehen wird. Hierfür kannst du dich frühestens 6 -9 Monate (je nach Standesamt) vor dem geplanten Termin für anmelden.

Entgegen der verbreiteten Meinung muss eine standesamtliche Trauung nicht vor der kirchlichen Trauung erfolgen, sondern sie darf seit 2009 auch erst nach der kirchlichen Trauung erfolgen.

HochzeitStandesamtliche Trauungen müssen in einem Standesamt stattfinden. Standesämter haben aber auch Kooperationen mit andern Orten wie z.B. dem Zoo oder dem MSV Stadion. Dort kann man sich dann auch offiziell trauen lassen.   

Man muss auch nicht in der Stadt, in der man seinen Wohnsitzt hat heiraten. Hierfür müssen die Unterlagen von dem Standesamt eures Wohnsitzes an das Standesamt in der Stadt eurer Wahl weitergegeben werden.

Standesamtliche Trauung dauern meistern zwischen 15-30 Minuten und werden in der Regel eher sachlich abgehalten. Hier kommt es ganz auf den Standesbeamten/in  an.

Im Anschluss der standesamtlichen Trauung findet oft einkleiner Sektempfang noch vor Ort statt.

Kirchliche Trauung:

Viele Frauen träumen davon, kirchlich in einem schönen Hochzeitskleid, wie eine Prinzessin zu heiraten. Oftmals steht eine kirchlicheTrauung nicht wirklich im Zusammenhang mit dem eigenen Glauben. Für Gläubige bzw. kirchenverbundene Menschen, ist die kirchliche Trauung in ihrer Wertschätzung ein Muss. Wenn du z.B. einmal in der Woche zur Kirche gehst, ist eine kirchliche Trauung natürlich eingeschlossen oder wenn für dich Traditionen an erster Stelle stehen auch.

Leider sind kirchliche Trauungen allerdings oft nicht sehr persönlich und eher nur auf die Religion an sich bezogen und nicht auf die persönliche Geschichte des Brautpaars. Sie vermitteln den Glauben eher Trocken und nicht  auf die heutige Zeit gesehen ansprechend und laufen nach vorgeschriebenen Abläufen ab.  

Hochzeitsbilder kirche

Es gibt aber auch Geistliche, die modern und lockerer mit dem Thema Glaube umgehen und diesen individuell und  begeisternd vermitteln, wobei  sie Traditionen, Glaube und  Liebe zwischen zwei Menschen, in schönen Geschichten vereinen und auf das jeweilige Brautpaar abgestimmt locker wiedergeben.  Hier wird  während der kirchlichen Zeremonie auch mal gelacht.

 

Da kommt es ganz auf dich und deine Wertevorstellung an. Wenn du dir unsicher bist, kannst du auch mit dem entsprechenden „Geistlichen“ Kontakt aufnehmen und überprüfen, ob die Trauung nach deinen Wünschen und Vorstellungen ablaufen würde, dann steht deiner kirchlichen Traumhochzeit nichts im Wege.

Freie Trauung:

Eine freie Trauung kann von jedem gehalten werden z.B. auch durch einen freien Theologen. Es gibt aber auch freie Hochzeitsredner/innen ohne Konfession. Theoretisch kann aber jede/er eine freie Trauung halten, der sich dazu in der Lage sieht.

Die freie Trauung ersetzt nicht die standesamtliche Trauung. Damit diese gültig ist, muss ein Termin beim Standesamt erfolgen.  Eine freie Trauung kann überall dort stattfinden, wo es einem gefällt. Im Freien auf einer Wiese, im Wald, an einem Seeufer, einemSchloss, einer Scheune, in einem Garten. Es gibt hierfür keine Einschränkungen.

Was macht eine freie Trauung so besonders:

Es gibt nichts individuellere und persönlicheres als die Zeremonie einer freien Trauung. Hierbei gibt es keine vorgeschrieben Abläufe. Alles kann nichts muss. Bei einer freien Trauung muss die Braut z.B. nicht auf ihr weißes Traumhochzeitskleid verzichten.

Das Brautpaar und ihre Liebe zueinander stehen im absoluten Mittelpunkt einer freien Trauung. Die Zusammengehörigkeit der Liebenden wird deutlich Wertgeschätzt und vermittelt. Hierbei gibt sich das Brautpaar ein ganz persönlich, eigens formuliertes Eheversprechen.

HeiratenIm Vorfeld einer freien Trauung trifft sich der Hochzeitsredner mehrfach mit dem Brautpaar, um diese besser kennen zu lernen umspäter in der Zeremonie über die Geschichte und Verbundenheit des Paares zusprechen. Oft werden hierbei auch die Gäste mit kleinen Gesten eingebunden (zB.Fingerabdrücke jedes Gastes auf einer Flasche mit Knete rum gehen lassen, als Erinnerung für das Brautpaar). Hierdurch steht einer individuellen Zeremonie,  voller Emotionen nichts im Wege.

Viele Grüße Nicole und Jennifer

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